Die massnahmenkritische Seite und ihre Schwierigkeiten

Insbesondere die Mainstream-Medien fallen ja liebend gerne her über all die massnahmenkritischen Gruppierungen, die es so gibt, und bemühen sich, diese lächerlich zu machen und/oder sie zu diffamieren. Und ein besonders gefundenes Fressen dabei ist es für sie natürlich, wenn es gegen aussen sichtbare Konflikte gibt innerhalb oder zwischen diesen Gruppierungen. So wie es z.B. jetzt gerade der Fall ist bei den Freunden der Verfassung, die gröbere Probleme haben innerhalb vom Vorstand.


Aber wie so oft in der aktuellen Berichterstattung, geht das komplett an der Sache vorbei. Solche Gruppierungen bilden sich, weil wir gerade (monumentale) gesellschaftliche Probleme haben. Wie ja nicht gerade schwer zu sehen ist, ist die Pandemie-Lüge ein Vorwand für das Erzwingen von massiven gesellschaftlichen Veränderungen - allem voran der Abschaffung persönlicher Freiheit und persönlicher Rechte. Dass sich dagegen Widerstand formiert, müsste eigentlich jedem einleuchten.


Wie aber will man sich wehren gegen Verbrechen, in welche der Staat involviert ist? Dieser ist schliesslich (scheinbar) übermächtig - er hat zwei Werkzeuge zur Verfügung, gegen die man kaum ankommt: Er hat das Gewaltmonopol, und er hat, in der konkreten Situation, so wie sie jetzt ist, die Macht zu bestimmen, was die Mainstream-Medien berichten. Mit letzterem ist es (mit erstaunlicher Leichtigkeit) gelungen, die Mehrheit der Menschen in ihrem Denken fernzusteuern. Mit ersterem werden alle anderen in Schach gehalten.


Kein Wunder also bilden sich Gruppierungen (aller Art), um dem entgegenzuwirken. Allein in der Schweiz gibt es Dutzende davon - und es werden immer mehr. Aber was sollen diese Gruppierungen denn machen, in Anbetracht eines "übermächtigen" Gegners?


Man könnte sagen, dass da eine gewisse Hilflosigkeit herrscht - allein schon wegen der erdrückenden Tatsache, dass die Mehrheit der Menschen nicht nur am offiziellen Narrativ festklebt wie eine zerquetschte Schnecke am Autoreifen, der sie überfahren hat, sondern darüber hinaus gar kein Interesse zeigt daran, die missliche Lage, in der wir sind, zu erkennen.


Was bestehende Gruppierungen z.B. so machen (oder mindestens versuchen):

  • Möglichkeiten für Vernetzung schaffen

  • Echte Informationen zusammensuchen, aufbereiten und verbreiten

  • Politisch agieren: Petitionen, Referenden, Initiativen lancieren; Unterschriften dafür sammeln; Abstimmungskämpfe führen

  • Kundgebungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen organisieren

  • Offene Briefe schreiben, Klagen einreichen.

Dabei gab es auch gewisse Erfolge zu verzeichnen, wie z.B. die in Rekordzeit gesammelten Unterschriften für das Referendum gegen die Verschärfungen des Covid-Gesetzes, oder einzelne Kundgebungen, an denen beeindruckend viele Personen teilnahmen wie z.B. am 23.10.2021 in Bern - aber es gab auch genügend Fehlschläge und Enttäuschungen. Und vor allem ist das hoffnungslos korrupte und destruktive Verhalten der Mainstream-Medien über alle Massen frustrierend, entmutigend und niederschlagend: So etwas wie objektive, faire Berichterstattung scheint aus dem Bewusstsein der Mainstream-Journalisten chirurgisch entfernt worden zu sein. Genau die Informationen, welche in erster Linie an die Öffentlichkeit gelangen müssten, weil sie aufzeigen, was wirklich läuft, werden totgeschwiegen. Wenn das nicht geht, werden sie verdreht, verleumdet, lächerlich gemacht, in den Dreck gezogen - sprich: es wird mit jedem Mittel versucht, sie zu diskreditieren. Desgleichen für alle Menschen, die sich einsetzen dafür, dass die aktuellen Verbrechen ans Licht kommen.

Damit nicht genug, kotzen sich die Mainstream-Medien so richtig aus mit komplett falschen Behauptungen zur Corona-Situation, mit Panik-Macherei, die völlig fehl am Platz ist, und mit Versuchen, die Propaganda-gläubige Mehrheit der Menschen gegen alle anderen aufzuhetzen.


Dass es unter solchen Umständen schwierig ist für all diejenigen, denen bewusst ist, was hier abgeht, und die sich dagegen wehren wollen, dürfte klar sein.


Was eint diese Leute? Vielleicht könnte das gemeinsame Ziel lauten: Die aktuellen Machenschaften, die sich im Zusammenhang mit der Pandemie-Lüge abspielen, aufdecken, so dass erstens die Masse der Menschen endlich sieht, was passiert, zweitens die Verantwortlichen aus ihren Machtpositionen entfernt und zur Verantwortung gezogen werden, und drittens die Bewusstheit darüber entsteht, dass wir unser Zusammenleben besser so organisieren würden, dass solche Dinge nicht wieder vorkommen können.


Aber in der Praxis weiss wohl niemand, wie wir dahin gelangen könnten. Also sind wir alle am Herumschlingern in diesem Sumpf von Lügen und Intrigen und Schikanen, in welchen wir gefallen sind, und der immer mehr zum Treibsand wird - und wissen eigentlich gar nicht, was wir tun sollen. Kein Wunder also geht es drüber und drunter - auch in so vielen der Gruppierungen, die jetzt in diesem Zusammenhang entstanden sind.


Und da das ja alles noch nicht reicht an Problematischem, sind in der Bewegung, die sich am Schopf aus obigem Sumpf ziehen will, auch noch so manche Gestalten unterwegs, deren Motive mindestens zweifelhaft sind - wenn nicht nachgeradezu intrigant. Und solche Figuren, wenn vorhanden, sorgen dann erst recht für Schwierigkeiten in den diversen Gruppierungen - abgesehen von all den Problemen, die es nur schon wegen ganz natürlichen zwischenmenschlichen Differenzen typischerweise am Laufmeter gibt.


Fazit: Wir sind in einer Ausnahmesituation und in einer Extremsituation; viele von uns versuchen alles mögliche und unmögliche, um die Dinge zum Besseren zu wenden; so manche von uns treten Gruppierungen bei in der Hoffnung, zusammen mit Gleichgesinnten mehr zu erreichen als allein (und/oder auch einfach um nicht allein zu sein mit dem Ganzen). Aber es sind nicht die Gruppierungen, um die es eigentlich geht - es geht um die Sache, und es geht um uns Menschen. Deshalb sollten auch nicht die Schwierigkeiten, die zum Teil in diesen Gruppierungen entstehen, so ins Rampenlicht gestellt werden, als würden sie irgendwas aussagen über unsere Bewegung. Entscheidend ist, wie jeder einzelne Mensch mit der aktuellen Situation umgeht - nicht ob irgendwelche Gruppierung gerade auf Schleuderkurs sind.



Text: Niels Kistler