Das Problem mit der Spaltung

Offensichtlich ist es eines der Ziele der Corona-Politik, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen und die Gesellschaft zu spalten. Das war schon so mit den bisherigen Massnahmen, welche uns aufgezwungen wurden, und wird jetzt mit den Impfungen auf die Spitze getrieben.


Viele Menschen, denen das bewusst ist, wünschten sich bzw. rufen dazu auf, diese Spaltung zu überwinden.


Aber wie soll das gehen?


Die Spaltung wird ja erzielt, in dem uns Befehle erteilt werden, die so unsinnig und unakzeptabel sind, dass zwingendermassen nur ein Teil der Bevölkerung mitmacht. Und schon ist ein unüberbrückbarer Graben da zwischen denen, die sich beugen, und denen, die standhalten.


Wir, die nicht mitmachen, haben immerhin noch die Wahl, ob wir aktiv zur Spaltung beitragen wollen, in dem wir die andere Seite verurteilen, sie unsererseits ausgrenzen (so wie wir immer mehr von ihnen ausgegrenzt werden), ihnen die Schuld zuschieben (für was auch immer) - oder ob wir versuchen, sie zu verstehen und zu akzeptieren und ihren Weg gehen zu lassen. Mit letzterem Verhalten machen wir die Situation wenigstens nicht noch schlimmer, als sie schon ist.


Aber der Graben, den die Politik und die ihr hörigen Medien schaffen, lässt sich dadurch nicht überbrücken. Es ist ja gerade Teil ihres Narrativs, alle aufs Schlimmste zu verurteilen und aufs Übelste zu diffamieren, die sich nicht dem Staats-Diktat beugen - und sie verantwortlich zu machen für die Übelstände, die wir zurzeit haben. Wer unter diesem Einfluss steht, kann schwerlich die auf diese Weise verteufelte Seite akzeptieren.


Fazit: Wir können uns zwar bemühen, nicht auch noch zur Spaltung beizutragen, aber wir von unserer Seite her können sie nicht überwinden.


Der Keil, mit dem die Spaltung vorangetrieben wird, ist die Indoktrinierung der Menschen (die darauf ansprechen). Solange der Bann dieser Indoktrinierung nicht durchbrochen werden kann, stehen die Chancen schlecht, irgendwelche Brücken schlagen zu können zwischen beiden Seiten.



Text: Niels Kistler